Philosphie

Ein Freund hat meine Idee zur Entstehung dieser Website auf den Teilaspekt „Nachhaltigkeit“ reduziert. Dieser ist mir sehr wichtig, wie auch artgerechte Tierhaltung, ökologische Konzepte und freies, selbstbestimmtes Leben der Menschen, jedoch letztlich Teil eines Gesamtkonzeptes.

Mit Darwin’s „Survival of the fittest“ wird derzeit der Wettbewerb in allen Bereichen gerechtfertigt, der immer einigen Wenigen viel Geld bringt, weil andere, Menschen, Tiere, Umwelt, die Kosten ungefragt und in der Regel ungewollt tragen. Auch der Krieg stellt nur die Extremform des Wettbewerbes dar, um den Sachverhalt grausam zu verdeutlichen. Das Überleben der Skrupellosesten und Nichtmoralisten in ständigem zerstörerischen Kampf ist nicht zielführend für die Erhaltung unseres Planeten und eine grobe Fehlinterpretation der These Darwins. Sie führt am Rande zu machtlosen Vereinigungen aller Art, welche trotz widrigster Bedingungen ehrenhaft versuchen, die Aufgaben des Gemeinwohles, der Menschlichkeit zu übernehmen, um die politisch/wirtschaftlich erzeugten Ungerechtigkeiten auszugleichen – ohne Chance, jemals erfolgreich zu sein. Eine rein symptomatische Behandlung, statt sinnvoller Prophylaxe.

Die notwendigen Änderungen im Sinne folgender Generationen und der vielgeplagten Nachhaltigkeit müssen auf politischer Ebene erfolgen. Selbst wenn 1 Million deutsche Bundesbürger sich berufen fühlen, ihre eigenen Nahrungsmittel nachhaltig anzubauen – was ich persönlich phantastisch finde und absolut lobenswert, bitte nicht aufhören! – hat dies leider wenig Einfluss auf das Gesamtziel. Wir sind wohlhabend, haben keinen Krieg im Lande und können uns so eine „Luxusentscheidung“ leisten, wenn ich das überhaupt so nennen darf, weil mir durchaus bekannt ist, wie viele Menschen auch hier in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze existieren. Dem stehen jedoch Milliarden zerstörte Quadratkilometer auf der Welt gegenüber, davon Millionen in Deutschland, durch uranverseuchte Mineraldünger, toxische, mutagen wirkende Pestizide und Nitratüberlastung durch Mist und Gülle, nicht nur für ein Jahr, eine Bilanz, sondern für Generationen, manchmal für die Ewigkeit.

Meine Grundanalyse einzelner Thematiken lautet daher: Qui bono? (Wem nutzt es?). Sie führt auf den Ursprung, den eigentlichen Grund, ohne Schönreden, fadenscheinige Argumentation, lobbyistische Statistiken/Gutachten, egal ob es sich um Gesetze, Handlungen, Reden oder was auch immer handelt, auch meine eigenen Interessen hinterfrage ich derart. Der quantitativen Grundeinschätzung, sollte eine qualitative Interpretation unter globalen Gesichtspunkten folgen, aber das ist Faust, zweiter Teil. Gesamtfazit: Unsere heutigen „Katastrophen“ sind menschengemacht, zugunsten von Wirtschaft und Politik im Namen irgendeiner Bevölkerung (=Sklaven?). Das dazugehörige System basiert auf Wettbewerb, Geld, Macht, Betrug und Gewalt.

Das ist die ursprüngliche Intention für die Veröffentlichung. Der Journalismus sollte auf solche Missstände hinweisen und wird über Geld in Zaum gehalten. Fernsehen ist gekauft über Einschaltquoten und Sensationsberichte, weil es mehr einbringt, als unbequeme, kritische Berichterstattung, vor allem in unserer konsumertränkten Wohlstandsgesellschaft. Die Menge wird gleichgesetzt mit dem Volke und als DIN (Deutsche Industrie Norm) hingestellt, weil niemand wer weiss, was Demokratie heisst. Entmündigung hat Hochkonjunktur, in Kindergarten und Schule beginnt der Konsumteufelskreislauf, G8 erledigt den Rest, für die Wirtschaft auswendiglernen, ohne eigenes Denken und schnellstens zur Verfügung stehen, die eigenen Ansprüche auf ein flexibles Mass zusammenschrumpfen – bald gibt es sicher eine „App“(likation) dafür.

Gefordert ist stattdessen die Zusammenarbeit aller Lebewesen im Sinne unseres Planeten, ohne Grenzen der Macht oder der Ideologie. So unpraktisch und unerreichbar dies auch klingen mag, wird es die einzig humanistisch vertretbare und letztlich hoffentlich lebensfähige Variante für unsere Erde sein.