Nachhaltiges Wirtschaften ?

Das Wort Nachhaltigkeit ist noch nicht ganz so stark dem Missbrauch unterworfen wie Ökologie. Viele ökologisch angeleitete wirtschaftliche Konzepte verlieren die Basis aus den Augen, weil sie Gesetzmässigkeiten folgen und zum Teil wegen der Gesetzgebung folgen müssen, die nachhaltigen, ökologischen Richtlinien widersprechen. Energiesparbirnen, die Quecksilber ausdampfen und Sondermüll darstellen, Elektrogeräte, die rein nach dem Stromverbrauch und nicht nach den enthaltenen besonderen Baustoffen, deren Förderung und Entsorgung bemessen werden, Wärmedämmung als Sanierung von Altbauten, die kontraproduktiv zur Energiebilanz des Gebäudes beitragen, ÖL, umweltschädliche Exploration, Produktion, Transport, Raffinierung, Transport, Verbrauch – der Liter müsste mindestens 1.000,- Euro kosten, ohne lobbyistische Subventionierung, Atomkraft, Uranförderung unter extremsten Natur- und Menschenschäden, Entsorgung der Abfälle nicht geklärt, der Betrieb eines Kraftwerkes ist versicherungsmathematisch nicht berechenbar und darf über den Steuerzahler getragen werden, der durch die „direkten Belastungen“ eines Atomunfalles ohnehin schon (in)haftiert wurde – nur als kurzer Auszug aus zahlreichen Beispielen, in denen mittels Gesetzgebung und vorheriger wirtschaftlich/lobbyistischer Einflussnahme eine „angeblich ökologische Variante“ politisch/wirtschaftlich verkauft werden soll. Wirtschaftliche Kennzahlen, Aktienkurse an den Börsen oder politisch eingrenzende Gesetzesvorgaben sind jedoch tatsächlich unwichtig. Echte Nachhaltigkeit orientiert sich an praxisbezogener Lebenserfahrung, dezentralisierten, regionalen Prozessen, Ethik und Moral, sowie Gesetzmässigkeiten der Natur, die als Richtlinien zu begreifen sind und denen im Interesse des Überlebens zu folgen ist.